Aufnahmen

 

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Carl Heinrich Graun(1703 - 1759)

Italienische Kantaten "Apollo et Dafne"

mit Hannah Morrison - Sopran
 

Oper in Taschenformat
Mag Friedrich der Große auch noch so frankophil gewesen sein, die Sprache der Oper und der Kammerkantate an seinem Hof blieb stets Italienisch. Die Sopran-Kantaten von Carl Heinrich Graun (1704–1759) entstanden wohl in seiner Berliner Zeit nach Friedrichs Thronbesteigung 1740, als virtuose Kastraten und Sängerinnen für die überaus anspruchsvollen Solopartien zur Verfügung standen. Auch die stilistische Nähe zur »Opera seria« spricht für eine Datierung in Grauns Glanzzeit als königlich-preußischer Kapellmeister. Dank ihrer mitreißenden Musizierlust vermögen Hannah Morrison und das Main-Barockorchester Frankfurt mühelos, uns für diese virtuosen kleinen Opernszenen begeistern.

 
 
Rezensionen

''the responsive and clear-toned singing of Hannah Morrison...a voice that unerringly delivers textual sentiment with intelligence and an elegance devoid of mannerism...Frankfurt’s Main-Barockorchester provides disciplined and lively accompaniments'' Gramophone, Jonathan Freemann-Attwood 12/19

''magnifiquement exploité par Hannah Morrison. La voix est souple, épouse les mélismes de la musique et intègre avec bonheur les ornements...prestement enlevée par un orchestre léger et précis.'' - ResMusica, Frédéric Munoz 11/19

 


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Pietro Gnocchi (1689-1775)

Six Concertos - Sonata a tre

Weltersteinspielung: Pietro Gnocchi war nicht nur Domkapellmeister in der norditalienischen Stadt Brescia, und zwar mehr als ein halbes Jahrhundert lang, bis zu seinem Tod im hohen Alter von 86 Jahren – er war auch Geistlicher, Altertumsforscher, Geograph und vieler Sprachen kundig. Neben geistlicher Vokalmusik hinterließ dieser beeindruckende Universalgelehrte auch einige instrumentale Werke: Die vorliegenden Concerti für Streicher und Basso continuo sind überraschend stark kontrapunktisch ausgelegt, vieles ist an den stilo antico angelehnt. Konzertantes drängt sich nicht sehr in den Vordergrund. Damit gelingt Gnocchi eine sehr homogene und persönliche Deutung des „Concerto grosso“-Genres.

 

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Rezensionen 

 “Une œuvre à découvrir - très vivant, très sympa.” - France Musique, Fréderic Lodéon, 06.03.2017 

“...avec une élégance apollinienne digne de Corelli.” - Classica , 03/2017

“Sehr abwechlungsreich, mit betörendem Klang ... eine Einspielung mit unglaublichem Esprit, die einfach Freude macht.” - Concerto, Olaf Krone, 1/2018 

 

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Johann Melchior Molter (1696-1765)

Sonata grossa - orchestral works

Hannes Rux - Trompete
Martin Jopp - Violine
 

Wer ist Molter? Bläsern ist dieser zehn Jahre nach Bach geborene Komponist noch am ehesten bekannt, und so findet sich auf dieser SACD auch ein Trompetenkonzert, hier geblasen vom international bekannten Spezialisten Hans-Martin Rux auf der ventillosen, angenehm weich klingenden Naturtrompete.

Johann Melchior Molter lernte in Eisenach, wirkte in Karlsruhe und Eisenach und unternahm mehrere Reisen nach Italien. So verwundern italienische Einflüsse nicht, aber auch der französische Stil und die junge Mannheimer Schule sind den sechs Werken anzuhören, die das Main-Barockorchester auf der mit 78 Minuten randvollen SACD versammelt hat.

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Rezensionen

“Elegant und anmutig (...). Das Main-Barockorchester Frankfurt versteht es genau, dieser Mischung aus Spätbarock und galantem Stil der Frühklassik die nötige Ausgewogenheit zu verleihen.” - Kulturradio RBB Ulrike Klobes, 8/11/2009 

“Une belle et passionante réalisation (...) Les musiciens de Main-Barockorchester maîtrisent leurs sujet, faisant miroiter leur vaste palette colorée, instillant une grande diversité de nuances et d'articulations.” - Classica Jean-Noel Coucoureux, 3/2010

“Une très belle decouverte.” - Diapason Philippe Ramin, 1/2010 

 “Spritzig, mit lockerer Hand, erfrischend und zugleich stets inspiriert musiziert.” - BR-Klassik Klaus Meyer , 27.12.2009 

“Very well played and superbly recorded.” - American Record Guide Carl Bauman, 175 (1/29/2011)

“Wunderbarer Klang der Originalinstrumente, vor Lebendigkeit sprühende Aufführungen.” - hifistatement.net Mátyás Kiss, 30.03.2011 

 

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Johann Wilhelm Hertel (1727-1789)

Concerti, Sinfoniae

Johanna Seitz, Harfe
Meike Güldenhaupt, Oboe
Martin Jopp, Violine
 

Nach seinem erfolgreichen Debüt mit Werken von Fasch präsentiert das Main-Barockorchester diesmal, zum Teil in Weltersteinspielung, Werke von Johann Wilhelm Hertel (1727-1789). Als Hof-Kapellmeister und Clavierist führte Hertel die Schweriner Hofkapelle zu ihrer Blüte. Hertel erweist sich hier neben C.P.E Bach als eigenständiger Meister der Norddeutschen Schule. Hervorzuheben sind seine Begabung für eine schlichte, natürlich wirkende Melodik, sowie sein Sinn für Transparenz und Harmonik, die er zu einem ungekünstelten Stil zu verbinden wußte.

  

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Rezensionen

'Einer der schönsten Entdeckungen des Jahres.' --Fono Forum 4/2006

'Die Interpretation ist hervorragend gelungen und lässt Hertels Musik in bestem Licht erscheinen.' --Toccata 3-4/2007

'Die Konzerte decken alles ab. das macht diese Zusammenstellung zu einem abwechslungsreichen und spannenden Erlebnis und bietet darüber hinaus einen eindrucksvollen Querschnitt durch Hertels Schaffen, der Lut auf mehr macht. Die Interpretationen können voll überzeugen.' --Klassik-com

 


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Johann Friedrich Fasch (1688-1758)

Concerti & Sinfoniae

Christian Leitherer, Chalumeau
Meike Güldenhaupt, Oboe
Martin Jopp, Violine
 

Einen lebendigen und farbigen Fasch präsentiert das Main-Barockorchester Frankfurt mit jeweils drei Concerti und drei Sinfonien - mit Ausnahme des Chalumeau-Konzerts in B-Dur als Ersteinspielungen. Der spätere Zerbster Hofkapellmeister Fasch war Thomaner in Leipzig unter dem Bach-Vorgänger Kuhnau.

Er kam bereits dort mit Heinchen und Pisendel zusammen, mit denen ihn auch ein reger Austausch verband, als diese später in Dresden Schlüsselpositionen des Musiklebens besetzten. Neben Telemann, Graupner und natürlich den italienischen Einflüssen ist es ein erstaunliches Autodidaktentum (wie er es sich selbst attestiert), das letztlich in einer originellen, oft erstaunlich modernen Tonsprache mündet.

Das bekanntere Chalumeau-Konzert in B-Dur, mit dem klarinettenverwandten Soloinstrument, repräsentiert vielleicht am meisten diesen fortgeschrittenen Stil, während das virtuose Violinkonzert A-Dur in Richtung der Beziehung zu Pisendel, einem der berühmtesten Geiger seiner Zeit, spekulieren läßt. Neben konservativeren, aber klangschönen Werken wie dem Konzert für Oboe und Violine d-moll oder der Sinfonie B-Dur überraschen die ausschließlich mit Streichern und B.c. besetzten Sinfonien in g-moll und a-moll durch Originalität und Stringenz.

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Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Il pianto delle donne - Italienische Kantaten

Gabriela Herdies - Sopran
Martin Jopp - Violine
 

Armida abbandonata HWV105
Ero e Leandro HWV150 
Agrippina condotta a morire HWV110